Rezension: Vampirfürsten Armeebuch 8. Edition(+Video)

Nun ist das neue Vampirfürsten Armeebuch schon einige Tage erhältlich und ich hatte Gelegenheit es mir genauer anzusehen, auch wenn für ein Spiel noch keine Zeit war denke ich das ich euch einen guten Überblick geben kann. Ein endgültiges Fazit werde ich aber in den kommenden Tagen noch nachreichen.

Geschrieben wurde das Armeebuch von Phil Kelly, es umfasst 96 Seiten und erstrahlt im neuen Hardcover Format. Das Titelbild wurde übrigens von Dave Gallagher gestaltet.

Aufbau und Inhalt

Zu Beginn gibt es die bekannte Einleitung in der man eine Übersicht erhält was einem in diesem Buch erwartet und warum man Vampirfürsten sammeln sollte.

Dann beginnt auch schon der interessantere Teil des Buchs, ab Seite 6 erwarten uns die „lebenden Toten„. In diesem Kapitel erfährt man mehr über den Hintergrund der Vampire,  ihren Ursprung, die Vampirkriege sowie ihrer Heimat „Sylvania“. Auch eine Zeitlinie mit den wichtigsten Ereignissen darf da natürlich nicht fehlen. Ganze 18 Seiten füllt dieser Teil.

Dann geht es auch schon weiter mit der „unsterblichen Horde„. In diesem Kapitel wird man an die Sonderregeln der Vampire näher herangeführt und erfährt mehr über die Eigenheiten dieser Armee. Hier gibt es unter anderem eine Änderung der Regel „ausgeschalteter General“ die ich sehr positiv finde. Es folgen die Beschreibungen zu den einzelnen Charaktermodellen und Einheiten, auch das wie gewohnt ausführlich mit Illustrationen von u.a. John Blanche.

Weiter geht es mit der Lehre der Vampire, also den magischen Sprüchen die sie wirken können. Hier haben sie wieder, den aus der letzten Edition bekannten Grundzauber „Anrufung von Nehek“ sowie 6 weitere Sprüche die einem ebenfalls bekannt vorkommen. Namentlich „Vanhels Totentanz“, „Unheilige Kraft“, „Nagashs Todesblick“, „Tote Erwecken“, „Fluch der Jahre“ und „Seelenwind“. Natürlich wurden die Sprüche an die Gegebenheiten der 8. Edition angepasst. Auch einen Lehrattribut gibt es, der eine ähnlich Wirkung hat wie jener der Gruftkönige.

Auch die Vampirkräfte dürfen in diesem Buch nicht fehlen, allerdings nicht mehr im selben Umfang wie im letzten Buch. 1 Seite mit insgesamt 14 Kräften hat man hier zur Verfügung, wovon einem auch wieder einige vom Namen her bekannt vorkommen.  Somit kommen wir auch schon zu den magischen Gegenständen. Hier hat man insgesamt 9 Gegenstände zur Auswahl, also auch hier eine Reduktion gegenüber den vorangegangenen Büchern.

Im nächsten Kapitel „die Horde beschwören“ erwartet einen eine Gallerie mit allen erhältlichen Modellen, wie immer in perfekter Bemalung.

Somit kommen wir auch schon zu dem (für die meisten Spieler) wichtigsten Teil des Armeebuchs, der Armeeliste. Ich möchte/kann ich nicht allzu genau auf die Regeln und ihre Funktionen eingehen, trotzdem möchte ich aber eine kleine Übersicht über die neuen Einheiten und Charaktermodelle geben.

Beginnen wir mit der „Kommandanten“-Sektion. Hier haben wir (wieder) neu dabei den Nekromanten „Heinrich Kemmler“, ein Zauberer der Stufe 4.

In der Heldenauswahl neu dabei ist der Meisternekromant, der Strigoi-Ghulkönig und (nach einer kleinen Pause) Krell, Fürst des Untodes. Isabella von Carstein gab es zwar schon im alten Buch, ich möchte sie hier aber noch einmal erwähnen da es für sie jetzt ein richtiges Modell gibt(Finecast). Ansonsten haben wir noch die Änderungen die man schon aus dem August White Dwarf #188 kennt, Gespenst und Banshee. Der Hexenthron ist hier ebenfalls angeführt da er als „Reittier“ für einen Vampir oder Vampirfürst dienen kann.

Im Kerneinheiten-Bereich erwartet uns nicht viel neues Zombies wurden etwas günstiger, genauso wie Skelettkrieger. Im Gegenzug wurden Gruftghule etwas teurer. Todeswölfe bleiben unverändert in den Punktekosten.

In der Elitesektion neu dabei sind die Gruftschrecken sowie die Sensenreiter. Auch die Vargheists dürfen hier nicht fehlen.

Bei den Seltenen Auswahlen sind neu dabei die Flederbestie sowie der Mortis-Schrein.

Am Ende des Buches haben für dann noch eine Zusammenfassung mit den Profilwerten der einzelnen Einheiten.

 

Mein Fazit: Das Buch macht nach dem ersten lesen einen guten Eindruck, die Bindung wirkt gut verarbeitet, auch die Illustrationen wissen zu gefallen, auch wenn man einige aus vorangegangenen Büchern wieder erkennt ist einiges neues mit dabei. Was ich etwas schade finde ist das sich das Gerücht um die Blutlinien und die Möglichkeit auf „eigene“ Regeln nicht bewahrheitet hat.

Zu einem ersten Testspiel mit den neuen Regeln hat es wie Eingangs schon erwähnt leider noch nicht gereicht, meine Eindrücke dazu werde ich aber noch nachliefern. Vielleicht sogar in Form eines Spielberichts, man wird sehen.

Bis dahin bedanke ich mich für eure Aufmerksamkeit, und viel Erfolg mit eurer Untotenhorde.

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Roman

Danamor/Roman ist seit 2010 W6-Tabletop Chefredakteur, füttert die Seite täglich mit neuen News. Seit 2007 im Hobby, sammelt unzählige Miniaturen und Regelwerke die wohl nie ihren Weg auf's Schlachtfeld finden werden.

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