Rezension: Chaos in Carpathia

Firma: BlueMoonManufacturing

Vertrieb: Old Glory Corporation erschienen 2007

Sprache: Englisch

Seitenanzahl: 83

Wo bekommt man es? Ich habe jetzt keinen Online-od. Offline Shop in Europa gefunden der es in der gedruckten Version anbietet. Daher habe ich es mir bei dem US-Onlineshop http://www.wargamedownloads.com/ als PDF-Version gekauft, kostet dort $10,95 das waren damals ich glaube umgerechnet so um die 7€. Kann man riskieren und für mich hat es sich gelohnt.

Hintergrund: Kurz worum geht’s bei diesem System?

Nun um den Konflikt zwischen Menschen und Monstern in der viktorianischen Zeit. Da denkt man gleich an Dracula, Werwölfe und Frankenstein. Man muss jetzt aber nicht zwingend diesen Hintergrund wählen, ich kann mir gut vorstellen dieses Regelwerk auch für andere Genres zu verwenden. Das bleibt jedem selbst überlassen.

Das Spiel hat ein sehr einfaches und schnelles Regelwerk so das es auch mal für zwischendurch gut geeignet ist.

Was braucht man alles um dieses Spiel spielen zu können?

Neben dem Regelbuch braucht man eigentlich nur eine handvoll(5-10) an Miniaturen, ein paar sechsseitige Würfel, evtl. einen Stift und Papier und ein Spielfeld mit einer Größe von 120cm x 120cm. Das System ist für 2 Spieler ausgelegt, aber auch hier sollte es die Möglichkeit geben wenn gewollt mehr Spieler einzubinden.

Womit kann man es vergleichen? Am ehersten wohl noch mit Mortheim. Es gibt auf der einen Seite die Charaktere und auf der anderen die Schurken. Die Charaktere bilden sich immer weiter fort und man kann Erfahrung sammeln, daher bietet sich dieses System gerade zu an um Skirmish-Kampagnen zu spielen.

Nun aber zu dem eigentlich wichtigen, den Regelmechanismen und warum ich dieses Regelwerk so mag.

Es verwendet das sogenannte „GOAL SYSTEM“, vielleicht sagt das ja dem einen oder anderen Tabletop-Kenner etwas. Die Profilwerte der Modelle unterteilen sich in folgende Kategorien:

Stärke~Gesundheit/Agilität/Geist~Verstand/Entschlossenheit

Ich möchte das ganze anhand eines Beispiels erklären:

Angenommen ein Charakter attackiert einen Schurken und hat eine Agilität von 3, dann kann er den Schurken mit 3 Würfeln attackieren, er würfelt eine 3,4,6. Ab einer 4+ ist das Ziel erfolgreich getroffen, wenn man eine 6 würfelt zählt das sogar als 2 Goals. Das heißt jetzt das man 2x getroffen hat, die 4&6, da die 6 aber als 2 zählt hat man eigentlich 3x getroffen.

Dieses GOAL-SYSTEM macht dieses Spiel so interessant für mich, man hat einmal keine Tabellen mehr wie in Warhammer, da durch ist es sicher auch für Anfänger nicht schlecht, dennoch wird es aber nicht langweilig da es einiges an Ausrüstungsgegenständen gibt mit denen man seine Charaktere ausstatten kann. Wie in Mortheim auch kann man mit den Figuren klettern, springen, Häuser betreten etc.

Der Spielverlauf rennt so ähnlich ab wie in Herr der Ringe, es gibt zu Beginn eine Initiative-Phase, derjenige der sie gewinnt beginnt den Zug, anschließend gibt es nur noch eine Action-Phase in der, der Rest abgehandelt wird.

Das war so ein grober Überblick über das System, bisher habe ich das System noch nicht gespielt. Das wird aber schnellstmöglich nachgeholt. Dann folgt auch ein bebilderter Spielbericht.

Link: BlueMoonManufacturing

Roman

Danamor/Roman ist seit 2010 W6-Tabletop Chefredakteur, füttert die Seite täglich mit neuen News. Seit 2007 im Hobby, sammelt unzählige Miniaturen und Regelwerke die wohl nie ihren Weg auf's Schlachtfeld finden werden.

Das könnte Dich auch interessieren …