​ Review: Das Vermächtnis des Vadok Singh (WH40k)

Lange mussten wir auf einen neuen Warhammer 40.000 Roman mit „Sisters of Battle“ Beteiligung warten, mit „Das Vermächtnis des Vadok Singh“ nimmt die Wartezeit ein Ende. Geschrieben wurde der Band von C.L. Werner und er entführt uns auf die Schreinwelt „Lubentina“. Auf dieser Welt werden unter anderem die heiligen Relikte des Titelgebenden „Vadok Singh“ beherbergt. Diese Persönlichkeit war gemeinsam mit den „Imperial Fists“ für die Befestigung des imperialen Palasts auf Terra zuständig. Um diese Relikte auch ausreichend zu beschützen befinden sich „Adepta Sororitas“ auf diesem Planeten, genauer gesagt in der Stadt „Tharsis“, den dort befindet sich auch die Kathedrale in der diese heiligen Gegenstände aufbewahrt werden. Ihr Aufgabe ist es für deren Schutz zu sorgen. Nun dürfte es nicht verwunderlich sein das auch andere an diesen Artefakten Interesse hegen und so kommt es das sich langsam zwei Bedrohungen bilden mit denen die „Sisters of Battle“ und die imperialen Streitkräfte, welche auch auf dem Planeten stationiert sind konfrontiert werden.

Neben dem „Kult des Kataklysmus“, einem „Genestealers Cult“ finden auch die „Iron Warriors“ ihren Weg auf die Schreinwelt. Ihr Ziel – die Schatulle des Kriegsmetzen „Vadok Singh“, den dieses Relikt ist nicht das wofür es die imperialen Diener des Imperators halten. Auch der „Genestealers Cult“ hegt seine ganze eigenen Pläne rund um diese Schatulle und so entbrennt ein Konflikt auf mehreren Fronten in denen sich die „Adepta Sororitas“ gefangen sehen. Ihr Auftrag lautet die Heiligtümer um jeden Preis zu sichern, doch auch in den eigenen Reihen stoßen sie auf Widerstand, so finden auch politische Machtspielchen statt die nicht unbedingt föderlich für den weiteren Verlauf der Ereignisse sind.

 

Mein Eindruck: Es hat mich gefreut wieder einmal etwas über die „Adepta Sororitas“ zu lesen, auch wenn man nicht wirklich etwas neues zu dieser Fraktion erfahren hat. Das Wesen des „Genestealers Cult“ bzw. wie sie im Kampf vorgehen wurde ganz gut herausgearbeitet, zum Ende hin wurde es allerdings auch etwas langweilig da man immer wieder mit der gleichen Vorgehensweise konfrontiert wurde und sich schon denken konnte wie die nächste Reaktion aussehen könnte. Die „Iron Warriors“ wurden ebenfalls so wie man sie sich vorstellt dargestellt, die eisernen Jungs, welche nichts an sich heranlassen und ohne zögern ihr Ziel bis zum Ende verfolgen. Zu Beginn war mir nicht ganz klar was ihr erscheinen zu bedeuten hatte, die Erklärung am Ende fand ich dann aber ganz interessant und veranlasst mich nun etwas mehr über die „Iron Warriors“ zu lesen, vor allem der Band „Die Belagerung von Castellax“ fällt mir hier besonders ins Auge. Kurzum, dieser Band war wieder eine nette Unterhaltung mit einer bunten Mischung an Protagonisten, neue Erkenntnisse über eine der beteiligten Fraktionen darf man sich aber nicht erwarten.

Roman

Danamor/Roman ist seit 2010 W6-Tabletop Chefredakteur, füttert die Seite täglich mit neuen News. Seit 2007 im Hobby, sammelt unzählige Miniaturen und Regelwerke die wohl nie ihren Weg auf's Schlachtfeld finden werden.

Das könnte dich auch interessieren …