Review: Curse of the Wulfen (Warzone: Fenris 1)

Nun, da auch die „Gathering Storm“ Kampagne abgeschlossen ist möchte ich die Geschehnisse der letzten Zeit zusammenfassen. Einiges hat sich in den letzten Monaten im „Warhammer 40.000“ Universum getan, somit möchte ich beginnend mit dem „Curse of the Wulfen“ Kampagnenband beginnen diese Ereignisse aufzuarbeiten. Daher muss ich auch gleich vorwarnen das es hier große Spoiler zu der Handlung geben wird, wer den Band also noch lesen möchte sollte hier vielleicht aufhören weiterzulesen.

Die Geschichte des Bandes beginnt damit das kurz zurückgeblickt wird, was die „Wulfen“ sind bzw. wo sie sich bis jetzt aufgehalten haben. Mehr dazu kann man unter anderem auch in meiner Review zum „The Horus Heresy: Leman Russ“ Band erfahren und/oder in meinem Hintergrund-Video zu den „Wulfen“. Diese verschwanden nämlich als der große Bruderkrieg gerade ins Rollen kam, die „Space Wolves“ landeten auf „Prospero“ um die „Thousand Sons“ zu bestrafen das sie sich mit der zu damaligen Zeit verbotenen Magie beschäftigten. Als die „Thousand Sons“ jedoch zum Teil durch ein Portal fliehen konnten folgten ihnen auch ein paar „Wulfen“, die bis zu diesem Zeitpunkt als verschollen galten.

Nun Jahrtausende später tauchten diese „Wulfen“ ganz plötzlich wieder auf, erste Sichtungen fanden auf dem Planeten „Nurades“ statt. „Harald Deathwolf“ und sein Gefolge waren die ersten die Kontakt mit ihnen hatten. Allerdings hätte der Planet zur Wiederentdeckung dieser Krieger nicht ungünstiger sein können, den auch die „Dark Angels“ werden auf deren Ankunft aufmerksam, da sich auf diesem Planeten eine Reliktwaffe namens „sieben Schatten“ befindet die von den Dark Angels seit langer Zeit dort im geheimen versteckt wird und vor allem vor der Inquisition verborgen bleiben soll. Dies alles gerät natürlich in Gefahr als die „Wulfen“ und die „Space Wolves“ rund um „Harald Deathwolf“ dort auftauchten. Die Situation spitzt sich allerdings nochmals zu als die „Wulfen“ die dort stationierten „Dark Angels“ Scouts auf deren Stützpunkt angreifen und zum größten Teil auslöschen, es droht eine Eskalation zwischen „Dark Angels“ und „Space Wolves“.

Auf immer mehr Planeten und Monden im Fenris-System wird gemeldet das „Wulfen“ aus dem Warp aufgetaucht sein, das ruft gleich mehrere „Space Wolve“ Kompanien auf den Plan und hastig beginnt man damit diese verlorenen Krieger wieder einzusammeln und zum Reißzahn zu bringen. Auch auf einem Planeten namens „Tranquilitus“ kommt es auf ein Zusammentreffen „Space Wolves“ und „Dark Angels“ und ein weiteres mal wird die Bruderschaft auf die Probe gestellt als die „Space Wolves“ sich im die Rettung der „Wulfen“ kümmern, jedoch die „Dark Angels“ im Stich lassen als diese mit einer Dämonenhorde zu kämpfen haben.Großmeister Sammael von den „Dark Angels“ ist unter anderem auch vor Ort, er verlangt die „Wulfen“ an die Inquisition zu übergeben, was den „Space Wolves“ natürlich widerstrebt.

Auf „Vikurus-Absolom“, einem weiteren Planeten auf dem „Wulfen“ gesichtet wurden trifft „Logan Grimnar“ und seine Leute ein um die verlorenen Brüder wieder einzusammeln. Dies bleibt jedoch nicht von den „Grey Knights“ unbemerkt und ein Gefolge rund um Brother-Captain „Arvann Stern“ macht sich auf den Weg zu dem Planeten. Auch dort kommt es dann zu einer Auseinandersetzung zwischen „Grey Knights“ und „Space Wolves“. „Arvann Stern“ stellt „Logan Grimnar“ zur Rede und fordert die Herausgabe der „Wulfen“ da es sich laut ihm um Mutanten handelt.

Unterdessen wird klar das die Sichtungen und Orte an denen die „Wulfen“ auftauchen nicht zufällig sein können, sie ergeben ein Muster. Schnell wird klar das hier das Chaos die Finger im Spiel haben muss. Die „Wulfen“ sollen unterdessen ins „Anvarheim“-System gebracht werden, an Bord des Schiffs „Eiskalter Reißzahn“ kommt es jedoch abermals zu einem Zwischenfall als mehr und mehr „Space Wolves“ plötzlich zu „Wulfen“ mutieren.

Schnell kommt die Vermutung auf das die „Wulfen“ im Warp von „Tzeentch“ verändert wurden um die „Space Wolves“ zu befallen. Rund um das Fenris-System sind zu diesem Zeitpunkt bereits alle Monde und Planeten befallen, mehr und mehr Dämonen tauchen aus dem Warp auf, kurz nachdem dort „Wulfen“ gesichtet wurden.

„Morkais Feste“ auf „Frostheim“ fällt unter die Kontrolle der „Alpha Legion“, welche dort ein Ritual zu wirken beginnt, dieses wieder rum soll von „Abaddon“ angeordnet worden sein. Die „Deathwolfs“ greifen schließlich die Feste an. Auf „Svellgard“ führen die „Firehowlers“ einen erbitterten Kampf gegen die dort auftauchenden Dämonen.

Ungefähr zur gleichen Zeit erwacht „Björn-fell handed“ in einer unterirdischen Kammer des Reißzahns, er wurde von „Krom Dragongaze“ bewacht, ihm schildert er was er im Warp gesehen haben will. Unter anderem hatte er eine Vision das die „Space Wolves“ unter keinen Umständen auf „Valdrmani“ sterben dürfen.

Auch auf „Midgardia“ tobt das Chaos, Nurgle ist hier vor allem auf der dschungelreichen Welt aktiv, „Logan Grimnar“ und seine „Champions of Fenris“ treffen dort ein um gegen die Dämonenhorden zu kämpfen. Auch unterirdisch geht es ziemlich zur Sache, nachdem dann auch noch Dämonenprinzen auftauchen beginnt die Sache für die „Space Wolves“ immer gefährlicher zu werden, schließlich stürzt die Höhle in der sie sich befinden ein, „Logan Grimnar“, „Ulrik the Slayer“ und die übrigen Krieger werden begraben.

Kurz darauf treffen die „Grey Knights“ auf „Valdrmani“ ein, und so schnappt eine weitere Falle zu die von „Tzeentch“ Anhängern gelegt wurde. Diese versuchten mit einem Ritual den Eindruck zu erwecken das „Space Wolves“ „Grey Knights“ angegriffen haben. Auch hier spitzt sich die Situation zu bis der Irrtum erkenntlich wird. „Krom Dragongaze“ kommt schließlich mit seinen Männern zu Hilfe und gemeinsam können auch dort die Dämonen zurückgeschlagen werden.

Da die „Dark Angels“ immer misstrauischer werden, machen sie sich unter der Führung des obersten Großmeisters „Azrael“ auf den Weg zum Fenris-System, sie wollen verhindern das die „Space Wolves“ gänzlich dem Chaos anheim fallen.

Was sie zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht wissen ist, das ein „Changeling“ des „Tzeentch“ die „Dark Angels“ infiltriert hat und so die „Space Marines“ maßgeblich in ihrer Meinungsbildung manipuliert.

Fazit: Ein spannender Auftakt, der kein gutes Licht auf die „Space Wolves“ wirft, auch wenn das Chaos seine Finger im Spiel hat wird es schwer die Sache gegenüber dem Imperium darzustellen und aufzuklären. Wird es den Wölfen gelingen ihren Ruf wiederherzustellen, können die „Dark Angels“ den Feind in den eigenen Reihen ausfindig machen bzw. entdecken sie ihn rechtzeitig bevor ein weiterer Bruderkrieg entbrennt? Es bleibt spannend, mehr werden wir dann im zweiten Band „Wrath of Magnus“ erfahren, auch hierzu wird in Kürze eine ausführliche Review folgen.

Roman

Danamor/Roman ist seit 2010 W6-Tabletop Chefredakteur, füttert die Seite täglich mit neuen News. Seit 2007 im Hobby, sammelt unzählige Miniaturen und Regelwerke die wohl nie ihren Weg auf's Schlachtfeld finden werden.

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