White Dwarf #199 (Juli)

Im Juli, so verkündet es uns das Cover, GIBT ES KEINEN FRIEDEN. Kann der White Dwarf dieses Versprechen halten? Erwarten und Krieg, Mord und Totschlag? Oder doch nur gepflegte Werbung?

Die Themen im Einzelnen:

 

Warhammer Fantasy Battles

  • Nichts – na ja, nicht ganz, es gibt noch…
  • Armies on Parade – Dave Taylors Armee des Imperiums: schöne Photos, schön bemalte Figuren… beeindruckend.
    Aber eigentlich geht es ja doch nur um…

 

Warhammer 40.000

  • Es gibt keinen Frieden: zum neuen Regelwerk von Warhammer 40.000 schreibt uns Simon Grant, warum dieses Regelbuch das beste ist, das je für die finstere Zukunft geschrieben wurde… er macht da einen ziemlich guten Job, finde ich. Bevor ich den Artikel las, wollte ich eigentlich warten, bis das Starterset mit dem Miniregelbuch herauskommt – jetzt will ich das Regelbuch schon früher haben…
  • Armeen des 41. Jahrtausends: Eine Sammlung schöner Photos von nicht weniger als 22 40K-Armeen, verquickt mit ein paar Gedanken ihrer Besitzer. Ich mag es, gut bemalte und umgebaute Miniaturen zu sehen und hier gibt es eine Menge davon – auch wenn man manche der Truppen bereits in früheren White Dwarfs sehen konnte. Es finden sich hier:
    – Black Templars (Carl Dafforn)
    – Blood Angels (Christian Byrne)
    – Chaos Space Marines (Glenn More)
    – Chaosdämonen (Wade Pryce)
    – Chaos Space Marines (Steve Bowerman)
    – Dark Angels (Ben Jefferson)
    – Dark Eldar (Stu Black)
    – Eldar (Matt Hutson)
    – Grey Knights (Glenn More)
    – Grey Knights (Robin Cruddace, Stu Black)
    – Imperiale Armee (Chris Peach)
    – Imperiale Armee (Mike Anderson)
    – Necrons (Joe Tomaszewski)
    – Necrons (Robin Cruddace)
    – Orks (Stu Black)
    – Orks (Dave Heathfield, Neil Green)
    – Ultramarines (Dave Andrew)
    – Imperial Fists (Matt Hutson)
    – Space Wolves (Simon Grant)
    – Space Wolves (Emma Parrington)
    – Sternenreich der Tau (San Dinwiddy)
    – Tyraniden (Christ Peach, Steve Bowerman)
    Also alles außer Sisters of Battle… Besonders gut hat mir der Black Templars-Dreadnought gefallen, der als Nahkampfwaffe den Hammer des Dreadknight trägt… die beeindruckendste Armee ist aber sicherlich die extrem umgebaute imperiale Armee von Chris Peach.
  • Die Säuberung von Kasr XV: Endlich gibt es mal wieder einen ordentlichen Spielbericht im White Dwarf. Hier tritt Andrew Kenrick (Imperiale Armee/Grey Knights) gegen Simon Grant (Chaos Space Marines/Chaosdämonen) an und geben uns damit auch einen ersten praktischen Einblick in die neue Edition. Ein hübscher Spielbericht und erstaunlicherweise werden die Grey Knights zusammengehauen, was man eigentlich nicht erwartet hätte.
  • Schlachtfeldgelände: Eine der Neuerungen der 6. Edition ist eine neue Betonung des Geländes, das nun teilweise von den Spielern gezielt für die eigene Armee gekauft werden kann. Dieser kurze Beitrag stellt uns einige dieser Geländeteile vor – zufälligerweise sind sie ja auch als Bausätze von Games Workshop erhältlich, wer hätte das gedacht?
    Aber grundsätzlich gefällt mir die Idee… aber niemand wird mich je zwingen können, mir diese seltsame Space Marines-Statue oder die Festung der Erlösung zu kaufen…
  • Angriff auf das Schlagsturm-Flugfeld: als Nachwehen der Kampagne des letzten Monats kämpfen hier Stace Bowerman (Orks) und Duncan Rhodes (Space Marines) gegeneinander. Der Spielbericht ist an und für sich nett, von der Handlung her sogar besser als die Säuberung von Kasr XV – aber wie so oft bei „zweiten“ Spielberichten wird alles viel zu kurz abgehandelt. Schade! Aber wenigstens gewinnen die Orks…
  • Jagdkader der Sept Tau: Steve Bowerman und Duncan Rhodes zeigen uns mit vielen kleinen Photos und wenig Text, wie man die Standardtruppen der Tau anmalt. Und sie sehen am Ende ziemlich gut aus, vor allem der „tanzende“ Krisis-Kampfanzug…
  • Forge World: Mehr als nur Werbung ist dieser Vorstellungsartikel für die Produkte von Forge World – vom Todeskorps von Krieg bis zum Manta der Tau (hat jemand mal 960 GBP parat?). Hier findet sich auch die Ankündigung für „Imperial Armour Aeronautica“ – ein neues Buch zu den verschiedenen Flugzeugmodellen von Forge World, um sie regeltechnisch auf die 6. Edition zu bringen.
  • Die Stunde der Hexer: Mat Ward erzählt uns etwas zu den neuen Psi-Disziplinen in Warhammer 40K und welche für welche Fraktion am besten wäre…
  • Vorschau: für den White Dwarf 200 kündigen sie „Waffenbrüder und Höllische Verbündete“ an, schön garniert mit einem Bild der Chaos Space Marines und Dämonen des Chaos. Ein Schelm, der dabei nicht an die Gerüchte denkt, die einen Codex der CSM und Modelle für die Dämonen vorhersagen…
    Ach ja, da es der White Dwarf 200 ist, soll es eine „Jubiläumsausgabe mit Extra“ sein. Man wünscht sich ja ein Sondermodell eines White Dwarf oder wenigstens einen Space Marines, aber ich fürchte, es wird maximal ein Werbeposter…

 

Der Herr der Ringe – das Tabletop Strategiespiel

  • Nichts – hattet ihr etwas anderes erwartet? Wow, seid ihr Optimisten…

 

Sonstiges

  • Standartenträger:  Jervis Johnson gilt als „vermisst“ (er wird doch nicht am Ende bei Warlord Games auftauchen?) und so erzählt uns diesmal Jeremy Vetock etwas zum Hobby und was man dabei beachten könnte. Hm… mir wäre eine Folge „Blanchitsu“ oder ein Gastbeitrag von Rick Priestley (der auf einem der Photos zu sehen ist, in einem schnuckeligen Bundeswehr-Hemd) lieber gewesen. Definitiv der schlechteste Beitrag in diesem Heft – und das schließt die Werbeseiten mit ein…
  • Auspex: diesmal mit Vorstellung des Hobbyzentrums Duisburg.

 

 

Mein Fazit:  nach dem enttäuschenden letzten White Dwarf ist dieser hier deutlich besser geworden. Zugegeben, diese Ausgabe ist vor allem Werbung für die neue Edition – aber es ist wenigstens gut gelungene Werbung. Die Artikel sind recht informativ, die Spielberichte ordentlich bis gut und die Photos regen zu eigenen Projekten an. Es gibt natürlich manches, was man sich noch wünschen könnte – aber das ist dann Jammern auf hohem Niveau…

Porlock

Porlock /Ulf verstärkt seit Jänner 2012 das W6-Tabletop Team. Vor allem das Ressort "Gerüchte" wird von ihm betreut, aber daneben gibt es auch immer wieder die ein oder andere Rezension. Er ist seit Weihnachten 1988 im Tabletop-Hobby und hat mehr Figuren und Systeme als Verstand, verbringt seine Zeit aber mehr mit begeisterten Basteln, fanatischen Sammeln und sehr mäßigen Malen, als mit dem eigentlichen Spielen... Mehr dazu finden sich in seinem persönlichen, in seltsamen Englisch geführten Blog: ¡bitzkrieg!

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2 Antworten

  1. BonsaiNo Gravatar sagt:

    Hab ihn noch nicht komplett gelesen, aber was mir aufgefallen ist das der WD immer mehr zum Bildband mutiert. Seitenweise Fotos von Armeen und Geländestücken mit keiner oder nur geringen Informationsgehalt. Dazu die Seitenlangen ausgedehnten Bemalanleitungen. So bekommt man den WD auch voll ohne Inmhalt dafür zu benötigen. Habe die Zeitschriften noch nie so schnell durchgelesn ( auf der Pause in der Arbeit) wie die letzeten.
    Zumindest ist mal wieder ein gescheiter Spielbericht drin. Wird aber devenitiv mein letzter WD gewesen sein. 7€ sind mir zuviel dafür

    • PorlockNo Gravatar sagt:

      Den Textschwund kann ich für mich sogar ziemlich genau beziffern, da ich meinen WD immer im Zug lese und am Tag immer ungefähr dieselbe Zeit mit dem Pendeln verbringe (2 Stunden). Ende 2010 habe ich mit einem White Dwarf immer ziemlich genau 2,5 Tage oder ca. 5 Stunden Lesezeit verbracht. Ende 2011 waren es nur noch 2 Tage oder 4 Stunden.

      Für die White Dwarfs der letzten Monate habe ich 1,5 Tage oder drei Stunden gebraucht, die Ausgaben 198 und jetzt 199 waren an einem Tag bzw. zwei Stunden ausgelesen… da kann man wirklich sehen, wie sich der Wortanteil verringert hat…

      Na ja, ich bekomme meinen White Dwarf seit Jahren als Geschenkabo von einer Verwandten, insofern werde ich ihn weiterhalten und -lesen. Aber ich kann Dich schon verstehen – selber kaufen würde ich ihn wohl nicht, mir ist ja sogar das Kosten/Nutzenverhältnis vom Tabletop Insider zu schlecht 😉

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