Rezension: Firedrake (Tome of Fire Trilogie/Warhammer 40k)

Heute wollen wir kurz das Buch „Firedrake“ von Nick Kyme, erschienen bei der Black Library und Buch 2 der „Tome of Fire„-Trilogie, besprechen. Gleich zu Beginn werden einige Entwicklungen seit dem Ende des ersten Bandes (Salamander) offensichtlich. Dak´ir ist im Begriff ein Scriptor (Librarian) zu werden, seine ehemaligen Squadmitglieder Ba´ken zum Sergeant befördert und Emek ist nun ein Apothecarius. Auch Tsu´gan ist nun in bei den elitären Firedrakes (entspricht wohl der 1.ten Kompanie) und sein Secundus Iagon ist ebenfalls zum Sergeant befördert worden. Während Dak´ir mit seinem Meister Pyriel versucht die Bedeutung seiner Träume zu entschlüsseln, wird auf Prometheus versucht, die Bedeutung des Tome of Fire zu entschlüsseln. Ba´ken, Emek und Iagon sind derweil in einen Kampf (und Hinterhalt) gegen die verhassten Dark Eldar gefangen, werden jedoch von dem Ordenspriester Elysius unterstützt.

Ziemlich schnell kommt raus, dass Elysius ein Relikt von Vulkan, eine Reliquie in Form eines Schmiedehammers (das Sigillum Vulkanis und ja, im Codex Space Marine der 3.ten Edition hatte diese Reliquie noch Ordenspriester Xavier) bei sich hat, welche zur Entschlüsselung des Geheimnisses vom Tome of Fire gebraucht wird und so wird das Firedrake-Squad um Tsu´gan losgeschickt um den Ordenspriester zurück zu holen – aber vorallem die Reliquie. Dies mag einfacher erscheinen – bis die Salamanders, welche um Ba´ken, Iagon und Elysius zusammen mit einigen imperialen Soldaten gefangengenommen und in den Dark Eldar-Raum gebracht werden, wo sie als Beute dienen sollen.

 

[spoiler]Es ist wieder sehr gut zu sehen, dass Space Marines zwar übermenschlich sind, aber im Endeffekt immer noch Menschen. Elysius, welcher mit Selbstzweifeln kämpft, Ba´ken, welcher versuchen will, den Konflikt seines verehrten ehemaligen Sergeants Dak´ir mit Tsu´gan nicht auf sich und Iagon abfärben zu lassen und versucht, mit selbigem auszukommenen, als auch Iagon selbst, welcher sich von Tsu´gan im Stich gelassen fühlt und sich erst nach und nach für Ba´ken erwärmen kann, bis er doch seiner Natur nachgibt und etwas unvorhergesehenes macht. Vorallem das Ende gibt eine unvorhergesehene Wendung.

 

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Mein Fazit: Das Buch war ganz gut. Sehr gelungen ist auch, dass der Fokus des ersten Bandes, welcher hauptsächlich eher auf Dak´ir lag, nun auf mehrere Marines (Dak´ir, Ba´ken, Tsu´gan und Elysius) aufgeteilt wird, wobei keiner wirklich zu knapp zu kommen scheint. Vorallem die Sequenzen mit den Dark Eldar gehen recht rasant umher und lassen ein bisschen das Gefühl einer Jagd aufkommen. Dak´ir auf der anderen Seite hat dieses Mal etwas andere Aufgaben als im letzten Buch und dient eher dafür, einige der Verbindungen zum „grossen Plan“ herzustellen (auch wenn es eher dürftige Verbindungen sind). Alles in allem ein solides Buch, doch empfiehlt es sich vielleicht, die Trilogie ohne grossen Abstand nach dem ersten Band (wenn dieser einem zusagte) zu lesen, damit die Entwicklung der Charaktere etwas besser zutage kommt.

 

Format: Taschenbuch

Seiten: 416

VerlagBlack Library

Preis: 6,60 Euro

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