Forgeworld: Umstellung auf Finecast & neue Verpackung?

Die Jungs von Bell of Lost Souls haben die Tage eine interessante Entdeckung gemacht. Bei der letzten Forgeworld Bestellung kamen die Modelle und Conversion Sets nicht wie sonst in wiederverschließbaren Plastiktüten wie bisher sondern in Blistern. Aber nicht nur das, auch die Gussrahmen sehen stark verändert aus und wenn man den Worten glauben schenken darf handelt es sich um ein sichtlich anderes Material als das Resin welches bisher von Forgeworld verwendete wurde.

    

Die Spekulationen von BoLS gehen jetzt in diese Richtung das Games-Workshop anstrebt Forgeworld Produkte in Zukunft auch in den Hobbyzentren zu verkaufen. Grund für diese Annahme sind die „Warhammer 40,000 Approved“ Logos auf den Profilwerte und Regeln von FW Modellen sowie das bevorstehen einer neuen Regeledition von Warhammer 40.000.

Da ich in kürze vor habe ebenfalls wieder eine Bestellung bei Forgeworld vorzunehmen, halte ich euch auf dem laufenden was die Verpackung und das Material angeht.

Quelle: BoLS

Roman

Danamor/Roman ist seit 2010 W6-Tabletop Chefredakteur, füttert die Seite täglich mit neuen News. Seit 2007 im Hobby, sammelt unzählige Miniaturen und Regelwerke die wohl nie ihren Weg auf's Schlachtfeld finden werden.

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5 Antworten

  1. The SlannNo Gravatar sagt:

    Hab was ähnliches vor einiger Zeit auf Warseer gelesen. Aber da kam die Antwort: FW hat nur mal den Herstellungsprozess von Finecast ausprobiert. Resin ist aber ein anders.

    Wäre cool wenns FW direkt in den GW Läden gäbe, fraglich aber, ob FW die Produktion so hoch halten kann. Sind doch nur 5 Leute oder so die dort für Herstellung und Abpackung arbeiten.

    MfG

  2. RomanNo Gravatar sagt:

    So kleiner Conversion Set kann ich mir gut in einem Laden vorstellen. Größere Modelle kann ich mir aber auch nicht vorstellen. Fraglich ist nur die Preisgestaltung, wenn man die Sachen im Laden dann nur für den fixen Umrechnungskurs von 1GBP=1,50 Euro bekommt ist es für mich eher uninteressant, da bestelle ich dann lieber weiter direkt bei FW.

  3. PorlockNo Gravatar sagt:

    Hm… ich glaube, da bauschen die von BolS mal wieder etwas auf, um mehr Besucher zu kriegen… zuletzt ging in den Foren die Meinung um, die neuen Blister seien weniger für den Laden, als für Veranstaltungen wie den Games Day gedacht, wo sich FW besser präsentieren will…

    Dass Forge World auf Finecast umsteigt, kann ich mir nicht vorstellen. Die arbeiten mit den unterschiedlichsten Resinmischungen, eine Vereinheitlichung auf Finecast wäre ein Rückschritt für die und würde ihnen aufgrund der schlechten Publicity nur Ärger einbringen.

    Wenn ich mir die GW-Läden in Augsburg und München ansehe, da kann ich mir kaum vorstellen, dass die Platz für FW-Produkte finden könnten, die bieten inzwischen ja sogar kaum noch „normale“ Finecast- und Plastikblister an…

  4. DaishiNo Gravatar sagt:

    Auch ich glaube eher nicht daran, dass das ganze Sortiment von FW in (irgend)einen normalgrossen GW-Laden kommen wird. Umbaupacks, ja, aber auch hier wohl nicht alle.

    Ob es bei den Kunden ankommt wird sich auch aufgrund der Preispolitik entscheiden. Diejenigen, welche jetzt schon privat direkt bestellen, werden es wohl weiterhin so machen, wenn der fixe Kurs von 1,5 bestehen bleiben sollte. Jene, welche jetzt schon über GW bestellen werden sich dann freuen, dass sie ihre Sets vielleicht früher bekommen sollten.

    Zur Umstellung zu Finecast kann ich wenig sagen. Klar, auf der einen Seite wäre es ein ziemlicher PR-Schaden wegen der Negativ-Meldungen über Finecast (wobei ich mit den wenigen Modellen, welche ich von der Finecast-Produktlinie habe, bis auf die etwas leichtere Brüchigkeit bei Standartenstangen *hust*, eher kein Problem bisher(!) hatte), aber auf der anderen Seite soll Finecast, im Vergleich zum jetzt verwendeten Resin, keinen giftigen Staub bei der Verarbeitung produzieren.
    Wieviele Resinarten Forgeworld momentan verwendet, weiss ich nicht (oder, dass sie überhaupt mehr verwenden oO danke an Porlock für die Info 🙂 ), aber eine Umstellung auf Finecast-Resin alleinig würde sicherlich ein bisschen was an Investitionen erfordern – ob Forgeworld sich dies antun würde?

    • PorlockNo Gravatar sagt:

      Ich habe bisher selbst zwar nur wenige Finecastfiguren selbst gekauft, aber einige in der Hand gehabt – wirkliche Fehlgüsse habe ich da nicht erlebt, ich kann mit dem Material sehr gut leben. Zumal ich auch kein Problem damit habe, die ein oder andere Luftblase aufzufüllen 😉

      Forge World hat häufiger mal verlautbaren lassen, dass sie unterschiedliche Resinsorten verwenden, was ich von den Modellen, die ich selbst habe, auch bestätigen kann. Die Palette reicht da von Finecast-ähnlichen (aber härteren) Resin für normalgroße Figuren (bei mir einem Terminator) über ein sehr hartes und deutlich spröderes Resin (bei den Cybots, weswegen man da viele Kleinteile reklamieren muß, weil die beim Transport in den Tütchen immer zerbrechen) bis hn zu einem fast Plastikartigen Resin für Geländeteile. Kann gut sein, dass es da sogar noch mehr gibt…

      Gerüchteweise (aber es mag schon was dran sein) wurde die Finecast-Technologie (Schleuderguß statt Handguß) von Forge World mitentwickelt, aber hier gilt dasselbe wie bei Plastik: die Anschaffung einer Schleudergußanlage ist – unabhängig von den verwendeten Formen – sehr teuer, sie lohnt sich entsprechend nur bei hohen Stückzahlen. Da scheidet FW meines Erachtens sofort aus, die sind ja wirklich mehr was für Sammler, Liebhaber oder Leute mit viel zuviel Geld… 😉