Spielbericht: Gruftkönige vs. Imperium 1.500pkt (Schlacht 2)

Vergangenen Samstag standen sich das Imperium und die Gruftkönige erneut gegenüber, die Revanche quasi zur Schlacht davor, die man hier nachlesen kann. Große Veränderungen an den Listen gab es nicht, die Punktegröße war auch wieder die selbe mit 1.500. Somit kommen wir gleich zu den Highlights dieser Schlacht.

Aufstellung+Runde #1

Die Aufstellung kann man auf diesem Bild recht gut sehen, auf der Seite der Gruftkönige sieht man 2x das Schädelkatapult, 2×5 Skelettbogenreiter, 2×35 Skelettkrieger, 1×25 Grabwächter. Als Charaktermodelle kamen dann noch 2 Priester des Todes Stufe 2 hinzu mit der Lehre des Todes und der Nehekaranischen Lehre. Ein Gruftprinz durfe auch nicht fehlen. Es fällt gleich auf das ich den Beschuss vom letzten Spiel stark zurückgeschraubt habe bzw. auf zuverlässigere Einheiten verteilt habe. Da 40 Bogenschützen zuletzt nur 5 Staatstruppen Modelle ausschalten konnten lag das Augenmerkt auf den Katapulten.

Beim Imperium fand man folgendes vor: 1×9 Ordensritter, 1×10 Bogenschützen, 1×30 Schwertkämpfer mit 2 Abteilungen 1×15 Hellebardiere und 1×10 Musketenschützen, 1×30 Hellebardiere, 1×5 Schützenreiter und 1 Mörser. An Charaktermodellen fand man 1 General des Imperiums, 1 Kampfzauberer Stufe 2 und einen Hauptmann vor.

Auch an reichlich Gelände hat es nicht gefehlt, 13 Stück an der Zahl wurden erwürfelt, darunter befand sich folgendes: 1 Erdenblut-Teich, 1 gesegneter Wall, 1 geheimnissvoller Fluss, 1 Hort der Zerstörung der aus 3 gewöhnlichen Gebäuden, 3 Zäunen und 1 Altar des Khaine bestand, 1 Blutturm und 2 geheimnisvolle Wälder. Also viel los auf dem Spielfeld.

Runde #2

In Runde 1 und 2 passierte noch nicht allzuviel, beide Seiten suchten den Weg zur Mitte, der Beschuss sowie die Magie verlief bei den Gruftkönigen ohne nennenswerte Ergebnisse. Das Imperium allerdings konnte gleich zu Beginn einen schönen Treffer mit dem Mörser in den ersten Skelettkriegerblock landen.

Runde #3+4

In Runde 3 und 4 ging es dann richtig rasant voran, ein Ereignis löste das andere ab, ein richtiger Schlagabtausch folgte. Die Grabwächter konnten die Abteilung Hellebardiere angreifen, der Skelettkriegerblock mit Gruftprinz stürzte sich stark ausgedünnt durch Mörserbeschuss auf die Schwertkämpfer. Auf der anderen Seite lieferten sich der zweite Skelettkriegerblock mit Priester einen erbitterten Kampf mit den Ordensrittern, die zwar zu Beginn in die Flucht geschlagen werden konnten, doch dann gestärkt durch das Hellebardiereregiment wieder zurück kam um Rache für die Verluste zu nehmen. Das war auch das Ende für den Skelettkriegerblock, da konnten dann auch die heraneilenden Skelettbogenreiter nichts mehr daran ändern.

Runde #5+6

Aus den beiden Nahkämpfen auf der linken Seite gingen die Grabwächter und Skelettkrieger hervor, beide imperiale Einheiten traten die Flucht an. Auf der rechten Seite sah es dafür genau umgekehrt aus. Der Skelettkriegerblock verabschiedete sich mit dem Priester des Todes. Die Bogenschützen konnten dann noch mit einer wahnsinnig hohen Treffsicherheit das Schädelkatapult ausschalten und in die Sandwüste zurückschicken.

Fazit: Es war einmal mehr ein harter Schlagabtausch, beide Seiten hatten gute Chancen die Schlacht für sich zu entscheiden und genau so sollte ein Spiel sein. Schlussendlich hatte das Imperium die bessere Taktik.

Etwas besonderes an diesem Spiel gab es auch noch, dass bisher in keinem Spiel der 8. Edition geschehen ist. Obwohl auf beiden Seiten viel gezaubert wurde(2-3 Sprüche pro Runde) kam es nicht ein einziges Mal zu einem Zauberpatzer. Das hätte vor allem für die Gruftkönige verherrende Folgen gehabt, den ein Priester des Todes stand in den Skelettkriegern.

Roman

Danamor/Roman ist seit 2010 W6-Tabletop Chefredakteur, füttert die Seite täglich mit neuen News. Seit 2007 im Hobby, sammelt unzählige Miniaturen und Regelwerke die wohl nie ihren Weg auf's Schlachtfeld finden werden.

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