Rezension: Bloodforged (Warhammer Fantasy)

Bloodforged ist im Juni diesen Jahres bei der Black Library erschienen und ist der zweite Teil in der Reihe rund um Ulrika Magdova. Auch dieser Roman wurde von Nathan Long geschrieben. Eine Rezension zu dem ersten Teil „Bloodborn“ gibt es ebenfalls, die man hier lesen kann. Ob die Fortsetzung an die Spannung des ersten Teils anknüpfen kann und wie mir das Buch generell gefallen hat erfahrt ihr jetzt.

Da es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt ist es natürlich schwer möglich keine wichtigen Ereignisse aus dem ersten Band zu verraten, daher rate ich allen die diese Reihe noch nicht kennen hier nicht weiter zu lesen!

Inhalt

Bloodforged setzt genau dort fort wo Bloodborn geendet hat(Überraschung). Ulrika und Gabriella konnten das Strigoi-Ungeheuer bezwingen und konnten die große Gefahr bannen. Doch Ulrika ist mit der Gesamtsituation nicht zufrieden, da sie sich noch immer wie ein Sklave vorkommt der keine eigenen Entscheidungen treffen darf. Sie beschließt daher ihre eigenen Wege zu gehen, sie sehnt sich nach ihrem Zuhause Praag, in Kislev und nach ihren Freunden Felix, Gotrex und Max. Gesagt getan und sie macht sich auf den Weg nach Praag. Es wartet ein langer, gefährlicher und beschwerlicher Weg auf sie, doch schließlich kommt sie in der kislevitischen Stadt an. Doch alles kommt anders als sie denkt, ihre Freunde erwarten sie nicht freudig so wie sie es sich vorgestellt hatte. Ihr zweiter Grund nach Praag zu kommen wird ebenfalls nicht erfüllt, den sie hatte vor die Stadt vor einer kommenden Chaosinvasion zu bewahren, doch auch das ist nicht nötig.

Nach und nach merkt sie das es ein Fehler war so überstürzt Nuln und somit die Obhut ihrer „Herrin“ Gabriella zu verlassen. Sie beschließt sich für die Armen und Schwachen in der Stadt einzusetzten und stößt schon bald auf seltsame Gestalten die sich als Anhänger des Slaneeshkults herausstellen. Bei ihren Nachforschungen lernt sie das „wahre“ Oberhaupt von Praag kennen, Evgena Boradin, eine untergebene der Vampir Königin. Bald schon steht Ulrika vor dem nächsten großen Problem, den sie muss sich entscheiden der neuen Herrin zu gehorchen oder zu sterben. Da sie allein in der Stadt ist und noch immer nicht mit ihrem „neuen Ich“ zurecht kommt willigt sie ein Evgena zu gehorchen.

Kurz darauf erfährt sie auch was dieser geheimnisvolle Slaneeshkult in der Stadt vorhat und auf einmal steht nicht nur das Schicksal der Stadt sondern auch das ihrer Herrin Evgena auf dem Spiel. Die will allerdings von all dem nichts wissen und beschuldigt Ulrika sie wolle sie hinters Licht führen, bis zu dem Zeitpunkt als ein weiterer Vampir ins Rampenlicht tritt. Stefan von Kohln ist sein Name und auch er hat die Chaos-Vereinigung als Ziel. Ulrika erfährt von ihm das er nach dem Vampir Konstantin Kiraly sucht der sich ebenfalls bei diesem Kult aufhält, dieser soll Stefans „Herrn“ getötet haben. Beide haben nur ein Ziel, die Slaneeshkultisten rechtzeitig aufzuhalten bevor Praag für immer verloren ist…

Mein Fazit: Eine klasse Fortsetzung, die Spannung kann gehalten werden. Wer den ersten Teil mochte wird auch mit diesem seine Freude haben. Allen anderen die diese Rezension gelesen haben, aber Bloodborn noch nicht kennen sei gesagt, zuschlagen es lohnt sich, auch wenn das Thema Vampire in der letzten Zeit in den Medien ziemlich „ausgelutscht“(Wortspiel) wurde.

Format: Taschenbuch

Seiten: 415

Verlag: Black Library

ISBN: 978-1-84970-014-6

Preis: 6,10 Euro

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Roman

Danamor/Roman ist seit 2010 W6-Tabletop Chefredakteur, füttert die Seite täglich mit neuen News. Seit 2007 im Hobby, sammelt unzählige Miniaturen und Regelwerke die wohl nie ihren Weg auf's Schlachtfeld finden werden.

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