Rezension: Doom

DOOM ist der Brettspielableger des gleichnamigen Computerspiels „DOOM“. Ob die Adaption vom Computerspiel zum Brettspiel gelungen ist lest ihr hier. Das Spiel kam 2004 bei Fantasy Flight Games heraus und wurde dann vom Heidelberger Spieleverlag übersetzt.

Hintergrund

Eindringlinge sind in die Marsbasis der Union Aerospace Corporation eingedrungen. Marines wurden in die Basis geschickt um diese von den dämonischen Kreaturen zu befreien.

Was ist in der Box?

Wie man es von Fantasy Flight Games gewohnt ist kommt das Spiel mit ordentlich viel Material. Im Detail ist das folgendes:

  • 1 Regelbuch
  • 1 Szenarienbuch
  • 4 Übersichtstafeln
  • 66(!) Plastikfiguren, darunter 3 Marine Figuren, 3 Cyberdemon Figuren, 6 Archvile Figuren, 6 Demon Figuren, 6 Hell Knight Figuren, 6 Mancubus Figuren, 12 Trite Figuren, 12 Imp Figuren, 12 Zombie Figuren. Bilder zu den Miniaturen folgen weiter unten.
  • 6 Spezialwürfel
  • 84 Karten, darunter 66 Eindringlingskarten, 18 Marinekarten.
  • 1 Spielstein Kompass
  • 3 Ausrüstungsbehälter der Marines
  • 59 Spielplanteile
  • 14 Türen sowie Standfüsse
  • 33 Spielsteine Ausstattung
  • 46 Spielsteine Verletzung
  • 15 Spielsteine Rüstung
  • 10 Spielsteine Befehle für Marines
  • 93 Spielsteine Ausrüstung

Regeln+Spielablauf

Zu Beginn des Spiels entscheidet man sich für ein Szenario das gespielt werden soll, dann baut der Eindringlingsspieler das Spielfeld nach und nach auf, beginnend mit dem Startgebiet. Die Marinesspieler erhalten ihre Spielfigur und ihre Ausrüstung. Je nachdem wie viele Marines am Spiel beteiligt sind ist das mehr oder weniger. Dann kann es auch schon losgehen, das Spiel läuft in Runden ab.

Jeder Marine kann pro Runde 1 von 4 Aktionen durchführen, diese sind:

  • Sprinten
  • Angreifen
  • Vorrücken
  • Alarmbereitschaft

Wenn ein Spieler seine Aktion durchgeführt hat kommt der nächste dran, solange bis alle Marines am Zug waren.

Der Angriff setzt sich auch 5 Phasen zusammen:

  • Angriff erklären
  • Sichtlinie bestimmen
  • Reichweite ermitteln und würfeln
  • Angriffsergebnis bestimmen
  • Verletzungen zufügen

Danach folgt der Spielzug des Eindringlingsspieler, dieser besteht aus 3 Phasen:

  • Karten ziehen und abwerfen
  • Nachschub
  • Eindringlinge aktivieren

Für Jeden Marine zieht er je 1 Eindringlingskarte(nie mehr als 8 auf der Hand), diese Karten können Eindringlingskarten oder Nachschubkarten sein.

Ereigniskarten bewirken wie der Namen schon erahnen lässt ein Ereignis, sprich eine Aktion wird durchgeführt.

Durch die Nachschubkarten werden neue Eindringlinge ins Spiel gebracht.

Mein Fazit: Bisher konnte ich es nur 1x spielen daher habe ich noch kein festes Urteil, da man gerade zu Beginn doch öfters ins Regelheft schauen muss. Gefallen hat es mir aber sehr gut und die Vielzahl an Szenarios machen das Spiel für mehrere Spielabende Interessant. Eine Erweiterung zu dem Spiel ist ebenfalls schon erhältlich. Ein Spielbericht wird (hoffentlich) in den nächsten Tagen folgen, diesen werde ich dann auch hier verlinken.

Miniaturen

Link: Heidelberger Spieleverlag – Doom: das Brettspiel

Link: Heidelberger Spieleverlag

Roman

Danamor/Roman ist seit 2010 W6-Tabletop Chefredakteur, füttert die Seite täglich mit neuen News. Seit 2007 im Hobby, sammelt unzählige Miniaturen und Regelwerke die wohl nie ihren Weg auf's Schlachtfeld finden werden.

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